Über mein FSJ und Pais

Was ist Pais überhaupt? Kurz gesagt: Pais ist eine Non-Profit Organisation, deren Ziel es ist, junge Menschen zu Alltagsmissionaren auszubilden und sie in ihrem Glauben zu stärken. Ein Angebot, das Pais macht, ist deshalb ein FSJ. Zur Auswahl stehen dabei Länder auf sechs Kontinenten. Es gibt unterschiedliche Arten des FSJs, man kann in Universitäten tätig sein, in Unternehmen, in der Organisation von Pais oder in der Arbeit mit jungen Menschen. Letzteres habe ich mir ausgesucht.

Die FSJler werden dabei als Teams in Gemeinden platziert, deren Teil sie in diesem Jahr werden und in denen sie auch mitarbeiten, vor allem eben in der Kinder- und Jugendarbeit. Der Sinn des FSJs ist es aber nicht nur, eine Gemeinde zu unterstützen, sondern auch, den Glauben weiterzugeben. Deshalb führen die Paisler auch Projekte an Schulen in der Umgebung durch und in der Stadt, in der sie leben.

Teil des Alltags als FSJler bei Pais ist auch das persönliche Wachsen im Glauben. Jeden Morgen liest das Team gemeinsam in der Bibel, nach einer Methode, die Pais-Gründer Paul Gibbs entwickelt hat, genannt „Haverim“. Auch bekommt jeder FSJler Mentoring und die Informationen, um selbst Mentor zu werden, außerdem einen Ansprechpartner in seiner Kirche, der nicht direkt etwas mit Pais zu tun hat. Auch die Gastfamilie, bei der der FSJler vielleicht lebt, kann natürlich eine große Unterstützung sein. Es besteht aber auch die Möglichkeit, in einer WG mit anderen FSJlern zu wohnen.

Das FSJ ist grundsätzlich kostenlos, wenn man FSJler in Deutschland ist, bekommt man auch ein monatliches Taschengeld. Von FSJlern im Ausland wird allerdings erwartet, dass sie monatlich eine bestimmte Summe aufbringen. Nicht, um das FSJ zu bezahlen, sondern für persönliche Ausgaben wie schmerzlich vermisstes Essen, das man unbedingt mal wieder genießen möchte oder um mit den Freunden mal zu Starbucks gehen zu können. Aber vor allem auch, um genug zu haben, um großzügig zu anderen zu sein. Wenn ihr euch gern finanziell an meinem FSJ beteiligen wollt, bin ich euch dafür sehr dankbar. Den Link dazu findet ihr in meinem Linktree, über den ihr vermutlich auch auf diesen Blog gelangt seid. Aber genauso freue ich mich über Gebetsunterstützung! Ihr könnt sehr gerne dafür beten, dass ich ein Segen für die Menschen an dem Ort sein kann, in dem ich diene, für die Arbeit von Pais generell, dafür, dass ich mich in Großbritannien gut einlebe, für die Mitglieder meines Teams, dass wir uns gut verstehen und gut zusammenarbeiten usw.

Ich freue mich jedenfalls total auf das FSJ, auf die Möglichkeit, meinen Glauben weiterzugeben, in Jüngerschaft ausgebildet zu werden, hoffentlich einen Unterschied zu machen und auch eine andere Kultur kennenzulernen! Wohin genau ich gehe, ist noch nicht ganz sicher, aber sobald ich darüber Bescheid weiß, gibt es ein Update :)

Deborah

Linktree - hier findest du mein Instagram-Profil, meinen Facebook-Account und meine gofundme-Kampagne

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