Über Promis, Manchester und Verabschiedungen
Ich hab ganz schlechte Neuigkeiten: von jetzt an müsst ihr auf meine Blogeinträge verzichten…
Aber mal Spaß beiseite: verrückt, dass schon zwei Jahre
vorbei sind, oder? Ich bin jetzt wieder zu Hause und hab mich aufs Erste von
Großbritannien verabschiedet. Aber ein letztes Update gibt es noch :)
Im Mai war noch ganz schön viel los. Wir hatten wir noch alle unsere üblichen Sachen, also Kids Club, Youth Club, Small Group,… Wir haben auch weiter im Scripture Union Club in der Schule geholfen (also eine Art…Bibel-AG, würd ich sagen). Das hat immer viel Spaß gemacht. Meistens haben wir Spiele gespielt, ein Lied gesungen und nach der kurzen Andacht das Thema in unseren Kleingruppen besprochen. In meiner Gruppe hatte ich Mädels aus der vierten und fünften Klasse (also 7 bis 9 Jahre alt, die Kinder gehen in Nordirland früher in die Schule). Ihr müsst wirklich mal probieren, mit Kindern über Geschichten aus der Bibel zu reden. Ihre Sichtweise ist immer richtig spannend.
Ich habe auch meinen ersten Promi live gesehen! Naja, also Promi ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber da wir letztes Jahr in der Gemeinde auch den Alpha-Kurs besucht haben und ich die ganzen Videos mit Nicky Gumbel angeschaut habe, hat es sich schon wie was Besonderes angefühlt, ihn in echt zu sehen. Wir waren nämlich bei einem Alpha-Event. Es ging hauptsächlich darum, wie man am besten einen Alpha-Kurs durchführt und gestaltet, also für mich im Moment nicht sehr relevant, aber trotzdem spannend.
Mitte Juni hatten wir dann alles beendet und hatten nicht mehr ganz so viel zu tun. Dafür hatten wir dann Zeit, Nordirland ein bisschen zu erkunden, uns noch ein letztes Mal mit allen Freunden zu treffen und so weiter.
In Tullycarnet durfte ich Ende Juni auch noch mal predigen. Wie immer war ich davor ziemlich gestresst. Es ist dann ja doch schon ein große Verantwortung. Aber im Endeffekt lief es sehr gut und hat auch Spaß gemacht :)
Am 3. Juli bin ich dann mal wieder nach Manchester geflogen, zum allerletzten Mal. Es war schon ein bisschen traurig, aber schön, alle anderen noch mal zu sehen. Mein Lieblingspart (wie bei jeder Konferenz eigentlich) waren die Gemeinschaft mit den anderen und zusammen Lobpreis zu machen. Das werde ich auch am meisten vermissen, denke ich. Dadurch, dass man ähnliche Dinge erlebt hat, entsteht irgendwie sofort eine Verbindung und Pais fühlt sich wirklich ein bisschen an wie Familie.
Am Samstag, dem 6. Juli, hatten wir dann Graduation.
Abschließend kann ich sagen, dass ich wirklich froh bin, dieses Jahr noch gemacht zu haben. Ich habe so viele tolle Menschen kennengelernt, hatte die Möglichkeit, viele neue Sachen auszuprobieren und zu lernen und allgemein war es einfach eine super Erfahrung.
Danke fürs Lesen, für all eure Unterstützung und Gebete! :)
Deborah

















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