Über Small Groups, Fresh und Bibliotheken
Willkommen zum Belfast-Update! (Das schon wieder ein bisschen spät ist, aber irgendwie verging die Zeit mal wieder sehr schnell).
Fangen wir mal mit meinem neuen Team an: Dieses Jahr habe
ich zwei Teamkollegen, Julia aus Brasilien und Arthurage aus Simbabwe. Ich weiß
jetzt auch nicht genau, was ich mehr zu ihnen sagen soll, bisher macht mit
ihnen arbeiten aber echt Spaß :)
In East Belfast wohnt das Pais-Team zusammen in einer Wohnung. Das ist definitiv eine Umstellung zu den Gastfamilien, die ich letztes Jahr hatte, aber es hat auch sein Gutes. Auf jeden Fall habe ich die Chance, meine Kochfähigkeiten auszubauen. (Wenn ihr irgendwelchen guten vegetarischen Rezepte habt, immer her damit! (Fleisch ist teuer)).
Wie im letzten Update erwähnt, arbeiten wir mit zwei Kirchen
zusammen: Braniel Community Church (BCC) und Tullycarnet Church. Mit der BCC
arbeitet Pais denke ich schon lange zusammen, mit Tullycarnet Church erst seit
diesem Jahr. Ich finde es gut, dass wir dieses Jahr mit beide zusammenarbeiten,
denn dadurch sind unsere Aufgaben abwechslungsreicher als sie sonst gewesen
wären. In der BCC geht es hauptsächlich darum, die Programme, die es schon
gibt, fortzusetzen, während wir in Tullycarnet die Chance haben, viele neue
Sachen auszuprobieren.
In der BCC haben wir am Mittwochabend einen Kids Club und
danach einen Youth Club. Wir haben dieses Jahr angefangen, im Kids Club wirklich jede Woche eine kurze "Andacht" zu haben, das war am Anfang ein bisschen schwierig durchzusetzen, aber mittlerweile funktioniert es aber ganz gut. Und beide Clubs machen echt Spaß :)
So ähnlich wie der Kids Club in der BCC funktioniert auch unser Kids Club in Tullycarnet Church freitags. Den haben wir vor ein paar Wochen ganz neu angefangen und bisher klappt es auch ganz gut. Wir haben denke ich neun Kinder angemeldet, und das ist für drei Wochen oder so gar nicht schlecht. Im Moment reden wir über die Früchte des Heiligen Geistes, da gibt es ein ganz tolles Lied, das ihr ich euch gern mal anhören könnt ;) Bei Gelegenheit kann ich euch auch die Bewegungen dazu beibringen.
Für diesen Kids Club geworben haben wir unter anderem direkt an den Haustüren in der Umgebung. Normalerweise verbringen wir unseren Dienstag- und Freitagnachmittag, die Menschen in Tullycarnet zu unserem Kids Club und zum Alpha Kurs einzuladen und ihnen Schokolade zu schenken. Das war auf jeden Fall eine Erfahrung! Es ist aber gar nicht mal so einfach, abgesehen von den Einladungen ein Gespräch anzufangen bzw. aufrecht zu erhalten. Die meisten Menschen waren sehr nett und wir hatten auch ein paar gute Gespräche. Manche Leute waren auch…ähmm…interessant, aber im Großen und ganzen war es gut. Für ein paar Menschen konnten wir auch beten, wir wurden ein paar Mal zu einer Tasse Tee oder Süßigkeiten eingeladen und ein Mann, mit dem wir ein paar Mal gesprochen haben, hat uns nach einer Bibel gefragt. Betet sehr gern mit, dass die Menschen weiterhin offen sind.
Ein weiteres Projekt, das wir mit Tullycarnet Church neu angefangen haben, ist eine Smallgroup. Die besteht wie die Gemeinde selbst hauptsächlich aus jungen Erwachsenen zwischen 25 und 30 und größtenteils aus Männern. Smallgroup macht echt Spaß, auch wenn es manchmal ein bisschen schwierig ist, sie dazu zu bewegen, mit uns zu reden, wenn wir zusammen Bibel lesen. Dafür haben wir aber umso mehr Spaß bei den Spielen.
In beiden Kirchen helfen wir auch mit dem Gottesdienst am
Sonntag, zum Beispiel indem wir den Lobpreis machen oder in Tullycarnet indem
wir den Gottesdienst „leiten“ (also die Begrüßung machen, die Ankündigungen und
die Lesung des Bibeltextes usw.).
Nordirland wird übrigens einigen Stereotypen gerecht – es
regnet sehr viel, es ist sehr schön, und das Gras ist sehr grün. Ein bisschen
habe ich schon erkunden können. Zum Beispiel Belfast Zentrum erkundet und mich
in der Bibliothek angemeldet (sehr gute Entscheidung). Außerdem waren wir mit
ein paar Leute von Tullycarnet Church in Helen´s Bay am Strand. Das
traditionelle nordirische Frühstück, Ulster Fry, habe ich auch schon probiert.
Ich fand es echt lecker (wenn auch sehr gehaltvoll). Allerdings muss ich
gestehen, dass ich „Black Pudding“ nicht probiert habe – das black in dem
pudding kommt nämlich durch jede Menge Blut zustande. Nein, danke!
In Donaghadee, einer kleinen Stadt am Meer
Letzte Woche waren wir für ein paar Tage in England an der
walisischen Grenze für Fresh. Das ist eine Art Konferenz, bei der es aber
hauptsächlich darum geht, wieder aufzutanken. Es war so schön, die anderen alle
wiederzusehen!
Neue Freunde vom Flughafen
Bis zum nächsten Mal! :)
Deborah









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