Über Züge, Flyer und Kurse
Hey hey!
Ich muss euch etwas Unglaubliches erzählen - es ist etwas
passiert, von dem ich nie gedacht hätte, dass es möglich ist! Die Züge in
England waren nämlich pünktlich (und wurden auch nicht gestrichen)!
Aber mal ganz von vorn: Warum war ich überhaupt in England?
Also: Da auch im Januar ein paar Leute neu mit Pais anfangen, gibt es auch dann
ein Foundational Training. Dieses Jahr dachten sich unsere Leiter, dass es doch
ganz nett wäre, auch ein paar Sessions für die Teamleiter bzw. möglichen
zukünftigen Teamleiter unterzubringen. Und da ich der Meinung unserer National
Directors nach in letztere Kategorie falle, war ich auch dort. (Ich fürchte
aber immer noch, dass ich sie enttäuschen muss – bisher habe ich eigentlich
nicht vor, noch ein Jahr bei Pais zu bleiben). Das Training war aber richtig
gut. Es war so schön, viele von den anderen wiederzusehen und die Neuen zu
treffen. Auch die Sessions an sich waren richtig interessant, wir haben z.B.
über Konfliktmanagement und Planung von Unterrichtsstunden gesprochen. Außerdem
hatten wir Gastsprecher, die uns von ihrer Arbeit in Schulen, und
Colleges erzählt haben.
Ich musste selbst auch zwei Sessions halten für die neuen Apprentices. Hat Spaß gemacht :)
Und auf dem Weg zurück das Unfassbare: beide Züge waren pünktlich (und der Flug auch)! Das ist mir noch nie passiert in England.
Tullycarnet Church
Wieder zurück, haben dann auch unsere üblichen Clubs und so
wieder angefangen. Und es läuft richtig gut! Für Tullycarnet haben wir die
ersten paar Januarwochen damit verbracht, Flyer in der ganzen Umgebung in
Briefkästen zu verteilen für unseren Kids Club. In den drei Malen, die wir dieses Jahr schon Kids Club hatten, hatten wir neun neue Kinder.
Insgesamt haben wir denke ich jetzt 22 angemeldet, und das ist auch erst mal
genug – sie waren noch nie alle auf einmal da, aber man weiß ja nie, und Kapazität für mehr Chaoten auf einem Haufen haben wir im Moment nicht. Macht aber richtig Spaß, Kinder sind schon lustig (und süß). :)
Dienstagmorgens haben wir jetzt in Tullycarnet „Warm Spaces“, sprich, der Bowling Club, den wir für alle Veranstaltungen mieten, ist offen für alle, es gibt Tee und Kaffee, Spiele und so weiter. Bisher hatten wir noch nicht viel Erfolg – wir hatten nur Menschen da, die sowieso auch zur Gemeinde gehen und einen Bauarbeiter, der für einen Kaffee vorbeikam. Ihr könnt also gerne dafür beten, dass wir noch mehr Leute erreichen. Wir versuchen es jetzt diesen Monat noch, aber wenn es nicht gut klappt, dann ist das eben so und wir probieren was anderes.
Braniel Community
Church
Für Braniel Community Church ist eigentlich noch alles beim
Alten – wir haben mittwochs immer noch Kids Club und Youth Club. Im Moment versuchen wir, Möglichkeiten zu finden, noch mehr Jugendliche für Youth
Club zu interessieren.
Im Januar hatten die Kirchen hier Church Unity Week. Zusammen mit Pastoren der anderen Kirchen in Braniel waren wir deshalb in einer katholischen Schule eingeladen, haben dort an zwei Tagen ein Assembly gehalten und danach noch in jeweils einer Klasse Fragen beantwortet. Vielleicht kommt ja sogar was dabei rum – wir versuchen schon seit längerem, die Möglichkeit zu bekommen, in Secondary Schools zu arbeiten. Für die Kinder in den Grundschulen gibt es so viele Programme und so weiter, während ich immer das Gefühl habe, dass die Teenager ein bisschen vergessen sind. Teilweise, weil es einfach schwieriger ist, in weiterführende Schulen zu kommen, andererseits aber auch, weil es eben einfacher ist, was mit Kindern zu machen.
Auf dem Weg zur Schule
Es sieht im Moment auch so aus, als hätten wir die
Möglichkeit, in Zukunft mit den anderen Kirchen zusammen noch mehr in den
Schulen zu machen, aber ich kann ja nächstes Mal darüber berichten, wenn daraus
was wird :)
Was es sonst noch so
zu erzählen gibt
Zusammen mit Julia habe ich mich für einen Lobpreiskurs im
Belfast Bible College angemeldet. Der geht über mehrere Wochen, und auch wenn
es ein bisschen Aufraffen braucht, abends noch mal wegzugehen, haben sich die
ersten zwei Male bisher gelohnt. Zum Glück haben wir beim ersten Mal zwei
Frauen getroffen, die bei uns in der Nähe wohnen, das College ist nämlich
irgendwo im nirgendwo und mit dem Bus dauert ewig bis dorthin. Der Kurs selbst
war bisher richtig spannend, noch nicht sehr praktisch anwendbar, weil wir uns hauptsächlich
theologische Hintergründe und so angeschaut haben, aber das Praktische kommt in
den nächsten Wochen noch.



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