Über Ostereier, Prayer Spaces und Lobpreis

Hallihallo! Ich bin´s mal wieder, direkt aus dem frühlingshaften Belfast. (Also es regnet noch genauso viel wie vorher, aber jetzt kann man schon die Vögel hören, die Bäume bekommen Blätter und überall sind Osterglocken).

Das ist ja auch passend, immerhin ist am Sonntag schon Ostersonntag.

Tullycarnet Church

Im Kids Club haben wir schon vor ein paar Wochen angefangen, über Ostern zu reden. Der wächst übrigens fleißig weiter. Beziehungsweise dürfen wir jetzt keine neuen Kinder mehr aufnehmen. Ich denke, wir haben jetzt so um die 25 Kinder angemeldet, und wenn die alle auf einmal kommen würden, wäre das schon ziemliches Chaos. Für mehr Kinder bräuchten wir einfach mehr Leute, die helfen. Naja - das ist ja eigentlich das Problem, das man haben möchte!


Am Samstag hatten wir eine Easter Egg Hunt geplant, also so eine Art Oster-Schnitzeljagd. Leider hat es zehn Minuten, nachdem wir angefangen haben, angefangen zu regnen. An diesem Tag war aber auch echt Aprilwetter – ein bisschen verfrüht, aber naja. Jedenfalls haben die Kinder dann einfach ihren Preis – ein Schoko-Osterei – bekommen. Nachdem alle weg waren, kam die Sonne dann auch wieder raus. Naja, die Kinder und die Eltern haben sich trotzdem gefreut.


Mal abgesehen von der Arbeit mit den Kindern haben wir sonntagabends zwei unterschiedliche Hauskreise, die sich jeweils alle zwei Wochen treffen. Eine Gruppe bereitet sich auf einen Missionseinsatz in Rumänien im Sommer vor. In dem anderen Hauskreis, den ich mit leite, geht es um geistliches Wachstum und Dinge wie Lobpreis, Dienen, Fasten,… Es ist immer schön, sich mit Leuten darüber zu unterhalten und auch hilfreich, sich noch mal eingehend mit diesen Themen zu befassen.

Braniel Community Church

Auch in Braniel wachsen sowohl Kids Club als auch Youth Club neuerdings. Wir hatten im Youth Club immer so zwei bis vier Jugendliche, und dann hat ein Mädchen auf einmal fünf Freunde mitgebracht. Die waren dann auch alle beim Kids Club dabei, weil sie alle im letzten Grundschuljahr sind (also 11 Jahre alt) und deshalb auch da noch mitmachen können. Im Kids Club hat dann eine ihre Schwester mitgebracht, die wiederum Freunde,… Richtig cool und total unerwartet. Ihr könnt sehr gern dafür beten, dass das dann nach dem Sommer weitergehen kann. Die Gemeinden wissen noch nicht genau, ob sie sich noch ein Pais-Team leisten können, im Moment gibt es aber auch niemanden aus der Gemeinde, der in den Clubs mitarbeitet, sprich sie würden wahrscheinlich einfach aufhören.

Ansonsten so

Wir hatten die Möglichkeit, zwei Mal bei Prayer Spaces in Schools mitzumachen. Wenn euch das genauer interessiert, könnt ihr gern mal bei Prayerspaces in Schulen - Wir helfen Kindern und Jugendlichen (prayerspacesinschools.com) vorbeischauen :) 

Kurz erklärt ist das Ziel, Kindern mithilfe von unterschiedlichen Stationen zu zeigen, dass es viele Arten gibt, mit Gott zu sprechen und man in jeder Situation mit ihm reden kann. Wenn die Kinder nicht beten möchten, können sie auch die Stationen einfach so machen, sie sind auch hilfreich zum einfach reflektieren und zur Ruhe kommen. 

In unserem Fall haben wir das nicht in der Schule gemacht, sondern jeweils in einer Kirche in der Nähe einer Grundschule. Die Klassen der Jahrgangsstufen 4 bis 7 (ja, das ist hier noch Grundschule, die Kinder gehen auch mit vier in die erste Klasse) sind dann nacheinander jeweils für eine Stunde vorbeigekommen und konnten nach einer kurzen Einführung dann umschauen und die Stationen machen, die sie angesprochen haben. Da die eine Schule sehr groß ist, hat das bei der zweiten Prayer Space bei ca. drei Klassen am Tag die ganze Woche gedauert.


Hier ein paar der Stationen. Auf das Kreuz konnten die Kinder Zettel mit Sachen kleben, die ihnen Angst machen. Auf die Palmwedel auf dem Boden Sachen, über die sie sich freuen. Der Raum im Hintergrund war einfach dazu da, sich hinzusetzen und einfach mal die Stille zu genießen. Es gab da dann auch ein paar Flaschen mit Glitzer und Wasser, in denen man dann den Glitzer hin- und herschütten kann. Das war auch die Lieblingsstation von ganz vielen Kindern. Bei allen Stationen lädt der Zettel mit der Erklärung dazu ein, bei der jeweiligen Aktivität zu beten.


Hier konnte für unsere Welt gebetet werden und die Kinder konnten die Probleme, die sie sehen, aufschreiben und auf die Weltkarte kleben.


Ein Spiegel mit Wahrheiten, wie Gott über uns denkt. Außerdem konnten die Kinder selbst noch was auf die Spiegel schreiben. Entweder, was sie an sich mögen oder Ermutigungen für andere.


Hier haben wir Papierketten aus den Sachen gemacht, die die Kinder unfair finden.

Nur ein paar der Stationen. Größtenteils hat es den Kindern denke ich viel Spaß gemacht.

Unsere Rolle dabei war eigentlich nur, die Stationen zu erklären wenn nötig und vielleicht ein bisschen mit den Kindern zu reden. Es war echt cool, ein Teil davon zu sein. Im Nachhinein haben wir auch von der ersten Prayer Space Feedback von den Kindern bekommen.

Hier ein paar Sachen, die die Kinder aufgeschrieben haben. Ich hab mal zwei von den Fragen und paar der Antworten rausgesucht:

„Haben die Aktivitäten euch geholfen, wenn ja, wie?“

  •             Die Aktivitäten haben mir geholfen, mich gut und dankbar zu fühlen.
  •             Es hat mir geholfen, mich zu erinnern, dass Jesus wichtiger ist, als ich dachte.
  •             Es hat mir geholfen, schlechte Sachen loszuwerden.
  •             Es hat mir geholfen zu vergeben.
  •             Es hat mir geholfen, mich an Dinge zu erinnern und mir keine Sorgen zu machen.
  •             Ja, sie haben geholfen, indem sie die schlechten Gedanken aus meinem Kopf bekommen haben.
  •             Ja, sie haben mir geholfen, Gebet besser zu verstehen.
  •             Ja, haben sie definitiv, und sie haben mir geholfen zu verstehen, dass man mit Gott auf viele verschiedenen Arten reden kann.
  •             Ja, es hat dafür gesorgt, dass ich mehr beten möchte.

„Hast du etwas über Gebet gelernt?“

  •             Ich habe gelernt, dass man auf viele unterschiedliche Arten mit Gott kommunizieren kann.
  •             Man kann immer beten und Gott wird immer zuhören.
  •             Ich habe gelernt, dass Gott immer da ist.
  •             Ich habe gelernt, dass Gebet einem durch schwere Zeiten helfen kann, weil Gott mit einem ist.
  •             Du kannst überall, jederzeit und über alles beten.

Voll cool, oder?

Am St. Patrick´s Day waren wir zu zwei Gottesdiensten und zu einem sehr verregneten Gebetsspaziergang. War aber gut :)





Das wars dann auch erst mal wieder von mir, ich geh mal wieder Lobpreis üben – wir haben heute einen Lobpreisabend und dann morgen im Karfreitagsgottesdienst spielen wir auch, also hab ich noch einiges zu tun.

Ein gesegnetes Osterfest an alle :)

Deborah

Kommentare

  1. Danke, Dir auch! Dann bist Du ja voll in der Übung für den 06.04. :-)

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